Modul 1.2.2 Kinderrechtliche Fallstudienarbeit und UN-Dialog (aus Modul 1.2. Kinderrechte in der Praxis)


Lernziel:
Die Studierenden

können kindliche Lebenswelten in globalen und lokalen Kontexten unter Berücksichtigung sozialer, kultureller, historischer und ökonomischer Bedingungen analysieren und vergleichen.
sind in der Lage, globale und lokale Perspektiven auf Kindheit sowie Kinderrechte in unterschiedlichen Handlungsfeldern (insbesondere Bildung, Gesundheit und soziale Dienste) systematisch aufeinander zu beziehen und kritisch zu reflektieren.
können empirische Studien zu kindlichen Lebenswelten sowie kinderrechtliche Praxisfelder theoriegeleitet interpretieren und für eigene Fragestellungen nutzen.
sind fähig, kinderrechtliche Fallanalysen zu entwickeln und diese im Kontext der UN-Kinderrechtskonvention sowie internationaler Verfahren (UN-Berichts- und Dialogprozesse) zu reflektieren und exemplarisch in UN-Dialogperspektiven zu übertragen.
können Konflikt- und Spannungsfelder zwischen unterschiedlichen Akteurs- und Rechtspositionen (z. B. Kind, Eltern, Institutionen sowie ethische und institutionelle Logiken) erkennen und differenziert bewerten.
sind in der Lage, Kinderrechte im Gesundheitskontext im Spannungsfeld von Partizipation, Förderung, Schutz im Kontext gesundheitlicher Versorgung systematisch zu analysieren und daraus praxisbezogene Handlungsperspektiven abzuleiten.
können fördernde und hemmende Faktoren der Umsetzung von Kinderrechten in globalen, lokalen und gesundheitsbezogenen Kontexten identifizieren sowie ethische Anforderungen zur Sicherung und Stärkung kindlicher Rechte berücksichtigen.
sind fähig, partizipative und transdisziplinäre Handlungskonzepte zur Stärkung von Kinderrechten auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu entwickeln.
können ihr professionelles Handeln als Teil einer Menschenrechtsprofession reflektiert begründen und adressatengerecht vertreten.

Inhalt:
Modulbeschreibung unter
https://confluence.h2.de/spaces/MHBAHWKI/pages/162594946/1.2+-+Kinderrechte+in+der+Praxis+KIWI+MA

Geschichte der Kinderrechte und Kinderrechtsbewegungen
Entstehung, Struktur und Verfahrensregeln (Monitoring) der UN-Kinderrechtskonvention (KRK); Kinderrechte in der Europäischen Union und weltweit
Rezeption und Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland und in anderen Ländern
Relevanz und Umsetzungsprobleme der Kinderrechte für Kinder in besonders schwierigen Lebenssituationen: in Armut lebende Kinder, Kinder mit Behinderung, Straßenkinder, arbeitende Kinder, Kinder in bewaffneten Konflikten, AIDS-Waisen, geflüchtete Kinder und Kinder mit Migrationserfahrung
Verhältnis von Kinderrechten und Kinderarbeit
Bürgerschaft und politische Partizipation von Kindern
Soziale Bewegungen von Kindern
Kinderrechtsorientierte Programm- und Projektplanung
Menschenrechtsbildung mit Kindern, Umsetzung der Kinderrechte und Beteiligungsprojekte mit Kindern auf allen Kontinenten
UN-Dialog und das Staatenberichtsverfahren der Vereinten Nationen zwischen UN-Organisationen, Vertragsstaaten und Nichtregierungsorganisationen im Vergleich.

Veranstaltungsort:
Campus Stendal
H3 R 2.17

Veranstaltungszeit:
Dienstags
14:15-15:45, H3 R 2.17





Kursbetreuung:
Zentrum für Weiterbildung
Hochschule Magdeburg-Stendal
Zentrum für Weiterbildung
Breitscheidstraße 51
39114 Magdeburg

Ansprechpartnerin: Alexandra Fischer

Telefon: 0391 - 886 4389
E-Mail: alexandra.fischer@h2.de
www.h2.de/zfw


Dozent/-in:
Klundt, Prof.Dr. Michael

Teilnahmegebühren:
Studierende HS MD-SDL0 EUR
Studierende OvGU 0 EUR
Studierende anderer HS0 EUR
MitarbeiterIn HS MD-SDL0 EUR
Externe0 EUR


Belegungsstatus:
1 von 2 Plätzen frei

Mindestteilnehmerzahl:
1 bis 01.10.2026
Achtung: Der Kurs startet erst ab Erreichung der Mindestteilnehmerzahl.

Anmeldung:
Die Anmeldung endete am 01.10.2026 um 23:00 Uhr

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